Die Stärkung der eigenen Lebensenergie tut nicht nur kranken, sondern auch gesunden Menschen gut. In allen traditionellen Heilsystemen wird der Verbindung zwischen Geist und Körper große Bedeutung beigemessen. Aber erst die Stressforschung, die Psychosomatik sowie die Psychoneuroimmunologie griffen die komplexen Beziehungen zwischen Körper, Seele und Nervensystem erneut auf.  Bei der Mind-Body-Balance in Anlehnung an die Mind-Body-Medizin (MBM), geht es im Kern um Achtsamkeit, Entspannung und Veränderung des Life-Styles. In der Mind-Body-Balance sind eine höhere Stressresilienz, mehr Lebensenergie und bessere Regenerationskräfte möglich.

Siebzig Prozent der Krankheiten in Deutschland sind chronisch – das heißt, die Betroffenen müssen ein Leben lang Medikamente dagegen nehmen. Dabei führen diese Arzneimittel auf Dauer selbst zu neuen Symptome und Erkrankungen. Die Patienten mit chronischen Leiden werden immer kränker und suchen daher Hilfe in der Mind-Body-Medizin.

Die zunehmenden Belastungen im Arbeits- oder Berufsleben führen oftmals zu chronifizierenden bzw. chronischen Rücken-, Magen-, und Kopfschmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen bzw. psychologischen, psychosomatischen und psychiatrischen Erkrankungen. Zentraler Bestandteil der Mind-Body-Medizin ist eine Verbesserung der Achtsamkeit bzw. Aktivierung der geistigen Fähigkeiten, um körperliche Beschwerden positiv beeinflussen zu können. Menschen sollen lernen, innerlich ruhiger zu werden und für sie schädliche Verhaltensweisen zu vermeiden.

Die Mind-Body-Medizin berücksichtigt körperliche, psychische, soziale und spirituelle Aspekte des Menschseins. Sie wurde an der Harvard Medical School ab den 1970er und hat sich inzwischen landesweit etabliert. Den englischen Begriff Mind übersetzt man am besten mit Bewusstsein für den eigenen Körper, also den Body. Im Fokus der MBM stehen vor allem die Interaktionen und Interdependenzen zwischen Gehirn, Geist, Körper und Verhalten.  Prinzipien der MBM sind u.a. das Achtsamkeitsprinzip, das Flow-Prinzip, die Selbstheilung, Selbstwirksamkeit und Selbsthilfe sowie die Resilienz, Kohärenz und Homöostase. 

Prof. Dr. Herbert Benson von der Harvard Medical School bezeichnete sie als dritte Säule des Gesundheitswesens neben medizinischen Prozeduren und medikamentösen Ansätzen, da sie auf das Gesunde, die noch vorhandenen Potenziale bzw. die Selbstheilungskräfte abzielt. In der Wissenschaft, v.a. in der Neurobiologie, verwendet man daher hier die Begriff Selbstmanagement und Selbstregulation. Im europäischen Raum wird sie meist zur Integrativen Medizin, welche den Patienten in den Mittelpunkt stellt und ihn durch individuell zugeschnittene Programme im Sinne einer personalisierten Medizin mit Wissen und Kompetenzen ausstattet, gezählt. Dadurch wird der Patient in die Lage versetzt selbst besser auf seine körperliche, emotionale, psychische und spirituelle Gesundheit zu achten. Durch die Integration verschiedener, individuell abgestimmter Ansätze ist eine hocheffektive Behandlung möglich. Dies ist vor allem bei chronischen und Stress induzierten Erkrankungen – bei denen eine Veränderung der Lebensgewohnheiten oftmals zu einer Verbesserung bzw. dem gewünschten Erfolg führt.

Das National Institutes of Health (NIH) in den USA definiert die MBM formal als eine Medizin, die auf die Interaktionen und Beziehungen zwischen Gehirn, Geist, Körper und dem Verhalten abzielt sowie auf effektive Mittel und Wege, mit denen emotionale, mentale, soziale, spirituelle und behaviorale Faktoren direkten Einfluss auf die Gesundheit nehmen können.

In Europa hat sich in den letzten Jahren eine medizinische Strömung etabliert, die verschiedene Aspekte der klassischen europäischen Naturheilkunde – hier insbesondere die Säule der Ordnungstherapie – mit Einflüssen aus dem angloamerikanischen Raum zusammenführt. Dabei haben gerade Aspekte der Evidenzbasierung und Wissenschaftlichkeit letztlich zu einer zunehmenden Akzeptanz geführt. Diese Integration ursprünglich verschiedener Medizinmodelle und -verständnisse hat zu dem Terminus der „Integrativen Medizin“ geführt, der heute als Oberbegriff für dieses junge medizinische Gebiet verwandt wird. Mind-Body-Medizin im eigentlichen Sinn ist dabei nicht gleichzusetzen mit der Psychosomatischen Medizin, wie es die Begrifflichkeiten eventuell nahe legen könnten.

Letztlich betonen die genannten Bezeichnungen und das dahinter stehende Menschenbild den untrennbaren Zusammenhang zwischen Geist, Seele und Körper in jedem Menschen und schauen auf die gesundheitsförderlichen Potenziale, die es zu wecken, zu stärken und zu regenerieren gilt.

In Deutschland ist Tobias Esch, Professor für Integrierte Gesundheitsversorgung und -förderung an der Universität Witten/Herdecke, ein bekannter Vertreter der Mind-Body-Medizin, der betont, dass Körper bzw. individuelle mentale Fähigkeiten eigenverantwortlich für eine bessere Gesundheit eingesetzt werden können. Er ist davon überzeugt, dass Geist und Körper werden primäre therapeutische Instrumente sind. In Deutschland werden die Begriffe Integrative Medizin und Ordnungstherapie nahezu synonym zur Mind-Body-Medizin verwandt, die wiederum inhaltliche Überschneidungen zum Stressmanagement zeigt.

Ebenfalls ist vimibo zu empfehlen. vimibo ist ein Mind-Body-Trainingsprogramm, das aus drei Phasen besteht. Es eignet sich für Jedermann & -frau. Personen, also auch für Menschen, die bisher weder Körper (body) noch Geist (mind) trainiert haben. Es besteht aus den Phasen „DanceFit„, „MediFit“ und „BalanceFit„. Durch dieses Drei-Phasen-Workout können mehr Entspannung, Vitalität und Harmonie für Körper und Geist erreicht werden.

Ansprechpartnerin
Anita Gehrung
Gründerin vimibo
Telefon: 06182 / 9598484
E-Mail: info@vimibo.de
www.vimibo.de